Achtung: Der Visualisierungs-Virus geht um!

09.05.2013


Ein Virus geht um! Britta Ullrich, Senior User Experience Manager bei Xing, bringt ihn auf jeden Fall von Hamburg nach Lissabon. Denn sie hat ihn im Gepäck, wenn sie vom 15.-17.05.2013 auf der UXLX, der (ausverkauften) Konferenz für User Experience Pros,  ist und über den Visual Virus spricht.

Denn der greift bekanntermaßen seit einiger Zeit um sich und macht auch vor dem Thema Usability keinen Halt. Bilder, richtig eingesetzt, sind ein unglaublicher Power-Booster und Allround-Genies. Sie helfen nicht nur der schnellen Orientierung durch Piktogramme und Symbole, sondern ermöglichen auch, Konzepte darzustellen, selbst komplexe Systeme zu erklären, alte Probleme zu lösen und neue Ideen zu finden.

Bilder haben einen positiven Effekt aufs Gedächtnis und das Erinnerungsvermögen, helfen beim Fokussieren und machen sogar noch Spaß! Britta Ullrich zeigt auf, warum Visualisierung auch oder gerade im Business so gut funktioniert und bringt Anwendungsbeispiele.

Und ratet mal - ROCKETPICS gehen auch mit auf die Reise!

UXLX
Lissabon, 15.-17.05.2013

Business Model Canvas, Design Thinking & Dragon Dreaming

23.04.2013


Mir schwirrt der Kopf! Was es da aktuell so an neuen Modellen und Konzepten gibt! Na ja, zumindest für mich sind die meisten neu. Und deshalb sehr spannend. Um nur einige davon zu nennen, die mir in den letzten Tagen, im Rahmen der 1. Lotsentage, so begegnet sind:

  • Circle Work

  • Theory U

  • Unconferencing

  • Dragon Dreaming

  • Business Model Generation (auch: Business Model Canvas)

  • Design Thinking


Bei dieser Vielzahl frage ich mich, wie ich damit umgehe, was davon ich in welcher Reihenfolge wie erkunde oder vielleicht sogar anwende.

Das, was mich spontan am meisten anspricht, ist das Design Thinking, denn es bildet, so hab' ich's verstanden, die Basis für andere, weiterführende Modelle, so zum Beispiel für Business Model Generation. Die beiden zusammen scheinen mir daher ein besonders starkes Doppel zu sein.

Design Thinking

Beim Design Thinking entstehen echte Innovationen. Dabei wird zunächst ein Prototyp entwickelt und getestet, und zwar durch ein multifunktionales Team (aha! Diversity ist das Stichwort!) und in einem iterativen Prozess, bei dem sich immer wieder Analyse- und Kreativphasen abwechseln. Das dritte Element ist der Space. Die Arbeitsgruppen brauchen mobiles Equipment und Material, das sich ganz nach ihren Bedürfnissen richtet und den Prozess unterstützt.

Und last but not least: Gleichermaßen banal wie unbedingte Voraussetzung ist es, immer von den Kundenbedürfnissen auszugehen (und nicht etwa beim eigenen Business oder etwa den technischen Möglichkeiten!)!

Ins Leben gerufen wurde Design Thinking von der d.school, dem Design Institute von Hasso Plattner (SAP) an der Stanford University. Und selbstverständlich kommt hier niemand ums Visualisieren herum.

Business Model Generation

Produkte und Dienstleistungen können mit Hilfe dieses Modells auf Herz und Nieren überprüft werden, bevor es schließlich in die Praxis geht, sprich: sie auf den Markt kommen.

Das Schöne daran: Das Ganze passt auf eine einzige Seite, das so genannte Canvas, also eine Leinwand. So hat man die verschiedenen Elemente (9 Stück insgesamt) immer im Blick und erkennt auch Zusammenhänge besser. Dass jedes einzelne Element wiederum in der Tiefe weiter bearbeitet werden kann, ist natürlich unerlässlich. Nur so kommen valide Ergebnisse heraus, mit denen man wirklich etwas anfangen kann.

Was mir besonders gut gefällt: Es gibt eine App dazu, mit der man sein Businessmodell ganz einfach auf dem iPad erstellen kann.

Alternativ kann man sich das Canvas auch ausdrucken und analog mit Post-its und Co. daran arbeiten. Auch das finde ich sehr charmant. Und über diesen Link gibt's auch ein kleines erklärendes Video dazu. Egal wie, auch hier wird visualisiert, was das Zeug hält. Unsichtbares sichtbar gemacht.

Vielleicht kann ich euch inspirieren, das ein oder andere nachzulesen oder vertiefen. Das würde mich sehr freuen - ebenso wie eurer Kommentare hier zu lesen.

Video Killed The Radio Star



 

13.04.2013


Warten, warten und nochmals warten. Darauf, dass das Licht perfekt ist. Die Kamera korrekt eingestellt und das Papier geschnitten ist. Formate gefunden und Daten überspielt sind. Auf der Speicherkarte wieder genügend Platz zur Verfügung steht und Akkus aufgeladen sind. So ein Videodrehtag ist eine echte Geduldsprobe. Denn hier kommt's sehr auf Feinheiten an. Und das braucht eben Zeit.

Gute Vorarbeiten sind dabei das Wichtigste überhaupt. Dass man an alles denkt (ich arbeite hier am liebsten mit einfachen Checklisten à la Was? Wer? Wann?) und immer am Ball bleibt. Sich mal allein Gedanken macht und immer wieder mit den anderen im Team austauscht. Laut denkt. Und für alles einen Plan B und C in der Tasche hat. Im Endeffekt ist das alles sehr aufwändig, aber es wird schließlich mit Qualität, die sich sehen lassen kann, belohnt.

Auch das hat sich gestern wieder gezeigt: Beim Videodreh kommt man um ein super detailliertes Drehbuch keinesfalls drum herum. Auch wenn man denkt, das so und so zu machen, sei doch selbstverständlich - wenn es darauf ankommt, vergisst man das ein oder andere gerne mal. Oder vertauscht die Reihenfolge, auf die es aber sehr wohl angekommen wäre. Aber wenn alles abgefilmt ist, ist es zu spät für Korrekturen. Im schlimmsten Fall muss man's dann nochmal drehen, und das ist noch viel ärgerlicher.

Also: genügend Zeit einplanen (schätzen, dann mal zwei!) und dann relaxed ins Open-End-Event!

Infographics mal ganz persönlich

10.04.2013

“Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit”. Karl Valentins Zitat gilt auch für Infographics. Hier habe ich mich endlich mal an meiner eigenen ersten Darstellung im Infographics-Stil versucht:

InfoMB1Das “wordle” (rechts unten, hier einfach mal selber ausprobieren!) zeigt das, was mich beschäftigt und mit was ich mich beschäftige. Im Großen und Ganzen dreht sich heute alles um das Thema Visualisierung. Lautete mein Claim anfangs noch “coaching & communication”, spiegelt er heute meine jetzige Ausrichtung wider, nämlich “visualisieren & präsentieren”.

Die Tabelle 2008-2013 links unten zeigt die Entwicklung meiner Tätigkeitsbereiche: Die Anteile von Training, Moderation und Coaching sind stetig zurückgegangen, zu Gunsten von Consulting und neuen Themen wie Graphic Recording, meiner Visualisierungs-App ROCKETPICS und damit neuerdings auch von Illustrationen von Webseiten, Postern, Apps und Präsentationen.

Und ich mach mein Ding – damit schließe ich mich gerne Udo Lindenberg an. Mal sehen, was der weitere Weg noch so bringt, was noch kommt und ausprobiert werden möchte. Das ist für mich übrigens das Größte an der Selbständigkeit im Allgemeinen und der One-Woman-Show im Besonderen: die Selbstbestimmtheit und Flexibilität. Sich immer wieder neu ausrichten zu können, je nach dem, was gerade ansteht und was einem am besten liegt. Und das kommt schließlich allen zugute: den Kunden, dem Unternehmen und der eigenen Lust am Tun.

Ach ja, noch ein Tipp für alle, die in die Selbständigkeit wechseln wollen: Lasst euch Zeit, geht Schritt für Schritt und gut überlegt vor. Das ging bei mir sehr gut, indem ich meine Arbeitszeit als Angestellte über 2 Jahre hinweg langsam reduziert habe, um mehr Freiraum für meine Selbständigkeit zu bekommen. Vor allem in den ersten beiden Jahren korrigiert man sich des öfteren, bis man seine endgültige Positionierung erreicht hat. So zumindest meine Erfahrung.

ROCKETPICS bei Xing in Hamburg eingezogen

05.04.2013


Dass Usability und Bildsprache zusammengehören wie ROCKET & PICS oder Manu & Lilly ist eh klar. Eine besondere Freude war's dennoch zu hören, dass es "zwei echte ROCKETPICS" an die Türen des neuen Xing-Bürogebäudes geschafft haben.

Seit Neuestem weisen ROCKETPICS den Weg. Hier geht's zum Kopierer, dort zum Erste-Hilfe-Raum.

Ermöglicht hat das Britta Ullrich, Senior User Experience Manager bei Xing, die durch ihre Bildsprache-Workshops vom Gestaltungsausschuss für das neue Gebäude angesprochen worden ist, ob sie nicht auch ein paar Scribbles für die neuen Türschilder vorschlagen möchte.

Gesagt, getan. Auf rocketpics.net fand sie die Möglichkeit, MISSING ROCKETPICS anzufragen. Zusammen mit einigen Kollegen fertigte sie dann Scribbles für die Türschilder von WCs, Duschen, Küche, Lagerraum, Kopierer sowie Ruheraum an – die mittlerweile eingetroffenen ROCKETPICS nahm sie auch gleich mit.

Dann traf der Gestaltungsauschuss für das neue XING-Gebäude, welche es werden sollten. Und so helfen die ROCKETPICS heute, die entsprechenden Bereiche sicher aufzufinden. "Es ist, wie ich finde, ein ganz tolles gemeinschaftliches und emotionales Ergebnis!", so Britta Ullrich.

Danke schön & weiterhin viel Erfolg auch im neuen Xing-Zuhause!

Wir bringen Sonnenschein!



 

29.03.2013


Über Ostern bringt ROCKETPICS etwas Sonnenschein und Farbe ins triste Grau! Zum einen gibt's die App im iTunes App Store zum nice price, zum anderen könnt ihr über rocketpics.net ein paar Ostermotive kostenlos herunterladen!

Ganz viele weitere lustige Bunnys und hübsche Hühnchen, bunte Eier und nette Nester hängen schon seit längerem in der App-Update-Warteschleife, wobei Apple vor lauter Ostereiersuche wohl noch nicht entdeckt hat, dass es da was für die Herrschaften zu tun gibt...Es heißt Geduld bewahren. Zumindest sind wir dann die Ersten, die für Ostern 2014 bestens gerüstet sind.

Become a Rockstar Scribe! Neues Online-Seminar von Alphachimp

Learn to Scribe. Change the World. Empfehlenswertes Online Learning Program für alle, die Visualisieren lernen möchten – anywhere, anytime!

Sprache: Englisch

Veranstalter: Alphachimp Studios, Nashville/USA

New Kids on the Blog



 

16.03.2013


Bei meinem Streifzug durchs Schlachthofviertel heute Vormittag habe ich gleich 3 neue, richtig gute Graffitis entdeckt. Manchmal sind's ja wirklich nur Schmierereien oder uninspirierendes Buchstaben-Aneinandergereihe, aber manchmal eben auch nicht. Ein kleines Bild künstlerisch zu gestalten, ist eins. Ein mehrere Meter hohes hingegen, das ist echt was! Zum einen weil das Bild nicht in einem längeren Prozess, vielleicht mit Schöpfungspausen zwischendurch, sondern auf ein Mal entsteht. Und zum anderen weil es ziemlich gewöhnungsbedürftig ist, auf einem solch großen Maß zu arbeiten. Das braucht viel Fingerspitzengefühl und auch immer mal wieder einen Schritt zurück, um das Gesamtwerk in seiner Wirkung aus der Distanz zu erfassen.

Hut ab! Spray on!


Wie wahr!

The creative process

 

14.03.2013

Genau so geht’s mir manchmal auch. Die Idee ist schnell da, dann wird sie aber erst einmal hinausgeschoben. Nicht weil ich keine Lust dazu hätte. Meist liegt es eher daran, dass es mir an einem gewissen Vorstellungsvermögen fehlt, wie genau nun der erste Schritt auszusehen hat. Es geht somit um die Überwindung der Kluft zwischen Theorie und Praxis. Hinzu kommt, dass es oft mehrere mögliche erste Schritte gibt, was das Ganze dann komplex werden lässt. Und wiederum zur Prokrastination führt und diese verlängert. Irgendwann geht’s nicht mehr, die Zeit drängt, ein Entschluss muss gefasst, ein Weg gegangen werden. Und dann klappt’s auch meistens mit der Umsetzung und dem Abschluss. Es ist einfach ein ganz normaler Bestandteil des Kreativitätsprozesses.

Endlich!

07.03.2013


Der Frühling ist da! Zeit, sich Gedanken über die großen Ferien zu machen. Und Zeit, die Landessprache zu lernen oder aufzufrischen. Nachdem bei uns dieses Jahr wieder Frankreich ansteht, werde ich mich mit Hilfe von zippy, der neuen, coolen Sprachen-App sprachlich fit machen. Denn gerade wenn man wie wir, mit dem Wohnmobil unterwegs ist, ist man eben mittendrin statt nur dabei, kommt in die entlegensten Ecken und an die Pardon-seulement-francais-Vertreter. Da kommt mir das zippy-Versprechen gerade recht: “Mit einer Hand voll nützlicher und charmanter Redewendungen in der Fremdsprache bekommst du schneller was du möchtest und öffnest die Herzen der Menschen.” Besonders stolz bin ich natürlich, dass es meine ROCKETPICS das Lernen unterstützen dürfen. On y va!