23.04.2013
Mir schwirrt der Kopf! Was es da aktuell so an neuen Modellen und Konzepten gibt! Na ja, zumindest für mich sind die meisten neu. Und deshalb sehr spannend. Um nur einige davon zu nennen, die mir in den letzten Tagen, im Rahmen der 1. Lotsentage, so begegnet sind:
- Circle Work
- Theory U
- Unconferencing
- Dragon Dreaming
- Business Model Generation (auch: Business Model Canvas)
- Design Thinking
Bei dieser Vielzahl frage ich mich, wie ich damit umgehe, was davon ich in welcher Reihenfolge wie erkunde oder vielleicht sogar anwende.
Das, was mich spontan am meisten anspricht, ist das Design Thinking, denn es bildet, so hab' ich's verstanden, die Basis für andere, weiterführende Modelle, so zum Beispiel für Business Model Generation. Die beiden zusammen scheinen mir daher ein besonders starkes Doppel zu sein.
Design Thinking
Beim Design Thinking entstehen echte
Innovationen. Dabei wird zunächst ein Prototyp entwickelt und getestet, und zwar durch ein
multifunktionales Team (aha! Diversity ist das Stichwort!) und in einem
iterativen Prozess, bei dem sich immer wieder Analyse- und Kreativphasen abwechseln. Das dritte Element ist der
Space. Die Arbeitsgruppen brauchen mobiles Equipment und Material, das sich ganz nach ihren Bedürfnissen richtet und den Prozess unterstützt.
Und last but not least: Gleichermaßen banal wie unbedingte Voraussetzung ist es, immer von den Kundenbedürfnissen auszugehen (und nicht etwa beim eigenen Business oder etwa den technischen Möglichkeiten!)!
Ins Leben gerufen wurde Design Thinking von der
d.school, dem Design Institute von Hasso Plattner (SAP) an der Stanford University. Und selbstverständlich kommt hier niemand ums Visualisieren herum.
Business Model Generation
Produkte und Dienstleistungen können mit Hilfe dieses Modells auf Herz und Nieren überprüft werden, bevor es schließlich in die Praxis geht, sprich: sie auf den Markt kommen.
Das Schöne daran: Das Ganze passt auf eine einzige Seite, das so genannte Canvas, also eine Leinwand. So hat man die verschiedenen Elemente (9 Stück insgesamt) immer im Blick und erkennt auch Zusammenhänge besser. Dass jedes einzelne Element wiederum in der Tiefe weiter bearbeitet werden kann, ist natürlich unerlässlich. Nur so kommen valide Ergebnisse heraus, mit denen man wirklich etwas anfangen kann.
Was mir besonders gut gefällt: Es gibt eine
App dazu, mit der man sein Businessmodell ganz einfach auf dem iPad erstellen kann.
Alternativ kann man sich das Canvas auch ausdrucken und analog mit Post-its und Co. daran arbeiten. Auch das finde ich sehr charmant. Und über diesen
Link gibt's auch ein kleines erklärendes Video dazu. Egal wie, auch hier wird visualisiert, was das Zeug hält. Unsichtbares sichtbar gemacht.
Vielleicht kann ich euch inspirieren, das ein oder andere nachzulesen oder vertiefen. Das würde mich sehr freuen - ebenso wie eurer Kommentare hier zu lesen.