17.01.2013
Der Winter ist zurück. Und das ist gut so. Jetzt macht es noch viel mehr Spaß, ins Atelier zu gehen als sonst! Denn Lilly und ich legen den Weg zwischen dem Glockenbachviertel und Schwabing zu Fuß, 4 Kilometer durch mehr oder weniger dicken Schnee stapfend, zurück. Und das gleich zwei Mal täglich. Das bringt gute Laune und macht den Kopf frei. Bei Mensch und Hund.
Dabei ist’s nicht nur die wunderschöne Schneelandschaft und die damit verbundene, ganz spezielle Ruhe, die gedämpfte Stille, die die Stadt unter ihrer weißen Decke ausstrahlt. Es sind auch oder vor allem die Leute, meist ebenfalls Hundebesitzer, denen man begegnet und mit denen man hier und da ein kleines Pläuschchen hält. Aber auch der Schneeräumer von der Stadt, der Hausmeister am Eck, die Kaffeehausdame – man kennt sich, grüßt sich nett, winkt kurz oder nickt sich zu.
Bald geht’s wieder auf den Heimweg: hinein in den Englischen Garten, am Zaun der Universitäts-Tierklinik entlang, am Milchhäusl vorbei, das P1 passierend, durch den Hofgarten, über den Odeonsplatz, die Auslagen des Dallmayr betrachtend, quer über den Marienplatz, am Alten Peter vorbei, zwischen Stadtmuseum und Synagoge hindurch, entlang der Feuerwache, zum Marionettentheater und nach Hause – das wird ein Spaß!